Wildfutter

Pankow, da, wo es fast schon Brandenburg ist

Es ist sonnig, es ist kalt, es frostet. Also hinaus zum Fotografieren und Hirschefüttern. Blau ist der Himmel, man sieht endlich mal wieder Kontraste. Das ewige Grau des Novembers zieht sich einem über die Linse und das Gemüt, man wird so verdriesslich. Um uns aufzupeppen habe ich am Wochenende eine Suppe gekocht, auf persisch “Angusht”. Eine sehr kräftige Rinderknochensuppe mit Gemüse. Es gibt dazu ein Geheimnis, welches alle Köche – egal wo sie leben – wissen: Eine Rinderknochensuppe muss gaaaaaaaaaaanz lange köcheln.

Dann heute, am 1. Advent, ein klarer Himmel und Sonne, da freut sich der Lebensgeist. Der Frost weckt mich auf und macht mich munter. Gefrorene Blätter, Vergessenes mit Eiskristallen umrandet, Ast-Skulpturen, das letzte Laub an einem Baum, und dazu ein tief-blauer Dezemberhimmel. Das Foto mit der “Wildfutter” Verpackung hat es mir echt angetan :).

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